Arbatax

Arbatax ist die bekannteste Ortschaft in der Ogliastra direkt am Meer gelegen. Arbatax hat seine Bekanntheit seiner zentralen Lage und der fantastischen Schönheit der Ostküste und des dahinter gelegenen Landstrichs zu verdanken. Der Name des Orts kommt aus dem Arabischen und heißt angeblich übersetzt der „ 14. Turm“, die Wahrzeichen der Insel, die man entlang der Küste zahlreich findet, und eine Verteidigungskette gegen die Eindringlinge oder Eroberer der Geschichte bildeten.
Arbatax, berühmt für seine roten Felsen, ist das Tor zu der Ogliastra, der ursprünglichsten aller sardischen Regionen. Weiße Sandstrände, die nur mit dem Boot zu erreichen sind, eingebettet in schroffe Felswände, zu denen, dort, wo sie erschlossen sind, grandiose Panoramastraßen führen, z.B. zu der eindrucksvollen Felsnadel Sa Pedra Longa bei Baunei oder zum tiefsten Karstloch Europas auf der Hochebene Su Golgo über Baunei. Neben den einsamen, beeindruckenden Stränden bietet die Ogliastra auch malerische Berglandschaften und zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten zu Fuß als Wander- oder Trekkingtour, mit dem Auto, per Boot oder ganz besonders originell mit dem Trenino Verde, einer kleinen Eisenbahn, die von Arbatax ins Landesinnere, in die Barbagia, führt.
Santa Maria di Navarrese, gegründet von der Principessa di Navarra, die ihm auch dem Namen gab, ist beschaulich und ursprünglich.Er ist nicht nur der beliebteste Küstenort der Ogliastra und idealer Ausgangspunkt für Bootsausflüge an die beeindruckende Steilküste mit ihren Traumbuchten wie Cala Mariolu, Cala Goloritze oder Cala di Luna und den Grotten des Bu Marina, sondern bietet darüber hinaus im August Open Air Konzerte mit weltberühmten Jazzmusikern, die das kleine Dorf der Ogliastra für kurze Zeit zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Musikwelt werden lassen.

Ein kleiner Flugplatz, in Tortolì wurde errichtet und bietet somit dem Besucher der Ogliastra einen bequemen Anflugplatz in Sardinien. Den Flughafen Tortolì-Arbatax fliegen allerdings nur kleinere Fluglgesellschaften an, die nicht nur aus Italien kommen, sondern auch mittlerweile aus den Europäischen Anliegerstaaten.


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